
Terminator: Dark Fate – Flop? Budget & Einspielergebnis
Es gibt wenige Filmreihen, die so sehr mit einem Star verbunden sind wie „Terminator“ mit Arnold Schwarzenegger. Als 2019 mit „Terminator: Dark Fate“ der sechste Teil anlief, kehrten mit ihm und Linda Hamilton die Urgesteine zurück – und die Kassen blieben dennoch leer.
Kinostart (Deutschland): 24. Oktober 2019 ·
Regisseur: Tim Miller ·
Budget: ca. 185 Millionen US-Dollar ·
Weltweites Einspielergebnis: 261,1 Millionen US-Dollar ·
Rotten Tomatoes (Kritiker): 70 % ·
IMDb: 6,2/10
Kurzüberblick
- Budget von 185 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- Weltweites Einspielergebnis von 261,1 Millionen US-Dollar (Box Office Mojo (Branchendatenbank))
- Rückkehr von Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger (The Hollywood Reporter (Branchenmagazin))
- Ob es jemals einen Terminator 7 geben wird (CBR (Comic- & Filmportal))
- Welche Streaming-Rechte in Deutschland exakt gelten (CBR (Comic- & Filmportal))
- Wie hoch die tatsächlichen Marketingkosten waren (CBR (Comic- & Filmportal))
- Oktober 2019: Kinostart mit enttäuschendem Eröffnungswochenende (GameStar (Gaming- & Filmmagazin))
- Ende 2019: Fortsetzungen gestoppt (Rolling Stone Deutschland (Musik- & Kulturmagazin))
- Keine offizielle Ankündigung von Terminator 7 (Screen Rant (Filmportal))
- Skydance prüft angeblich Neuausrichtung (Deadline (Branchenportal))
Die sechs zentralen Kennzahlen des Films auf einen Blick.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Kinostart (Deutschland) | 24. Oktober 2019 |
| Budget | ca. 185 Millionen US-Dollar |
| Einspielergebnis (weltweit) | 261,1 Millionen US-Dollar |
| Rotten Tomatoes (Kritiker) | 70 % |
| Rotten Tomatoes (Publikum) | 44 % |
| IMDb-Bewertung | 6,2/10 |
Warum ist Terminator: Dark Fate gefloppt?
Hohes Budget vs. enttäuschende Einspielergebnisse
- Produktionsbudget von rund 185 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- Zusätzliche Marketingkosten von 80 bis 100 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- Weltweites Einspielergebnis von 261,1 Millionen US-Dollar (Box Office Mojo (Branchendatenbank))
- Break-even-Punkt bei geschätzten 450 bis 480 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
Die Rechnung ist brutal: Bei Gesamtkosten von rund 270 Millionen US-Dollar (Produktion plus Marketing) hätte der Film knapp das Doppelte einspielen müssen, um profitabel zu sein. Stattdessen blieb das weltweite Einspielergebnis bei 261,1 Millionen US-Dollar – ein Minus von geschätzt 110 bis 130 Millionen US-Dollar (Rolling Stone Deutschland (Musik- & Kulturmagazin)).
Tim Miller inszenierte einen Film, der bei den Kritikern besser abschnitt als jeder Terminator-Teil seit 1991 – und dennoch verlor das Studio über 120 Millionen US-Dollar. Der Grund: Die Produktionskosten waren so hoch, dass selbst ein ordentliches Einspielergebnis nicht reichte.
Die Implikation: Kritikerlob allein sichert keinen finanziellen Erfolg, wenn die Kosten außer Kontrolle geraten.
Fehlende Vermarktung und Franchise-Müdigkeit
- Kinostart in den USA mit nur 29 Millionen US-Dollar am Eröffnungswochenende (GameStar (Gaming- & Filmmagazin))
- Nach drei Wochen in Nordamerika: knapp 58 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- In China nur etwa 50 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- Vorgänger „Terminator: Genisys“ (2015) hatte bereits enttäuscht und das Vertrauen beschädigt
Das Publikum zeigte sich nach mehreren schwachen Fortsetzungen müde. Der dritte, vierte und fünfte Teil hatten den Ruf der Marke erodiert – „Dark Fate“ trug die Last dieser Vorgeschichte.
Das Studio versuchte, mit der Rückkehr von Originalstars Vertrauen zurückzugewinnen, scheiterte aber daran, dass das Publikum nicht mehr bereit war, für eine weitere enttäuschende Fortsetzung ins Kino zu gehen.
Das Muster: Jeder schwache Teil verstärkte die Skepsis, bis die Marke zur Hypothek wurde.
Kritik an der Handlung und Figuren
- Rotten-Tomatoes-Wertung bei Kritikern: 70 % (Rotten Tomatoes (Kritiker-Aggregator))
- Publikumsbewertung auf Rotten Tomatoes: 44 % (Rotten Tomatoes (Kritiker-Aggregator))
- IMDb-Bewertung: 6,2/10 (IMDb (Filmdatenbank))
Die Schere zwischen Kritiker- und Publikumsbewertung ist ungewöhnlich groß. Während Fachkritiker die Action und die Rückkehr zu den Wurzeln lobten, bemängelte das Publikum eine vorhersehbare Handlung und schwache Charakterzeichnung.
Der Film sprach die falsche Zielgruppe an – er überzeugte Kritiker, aber nicht die zahlenden Besucher. Das ist der Kern des Problems.
Ist Terminator: Dark Fate ein Hit oder ein Flop?
Kassenflop trotz positiver Kritiken
- Weltweites Einspielergebnis: 261,1 Millionen US-Dollar (Box Office Mojo (Branchendatenbank))
- Break-even-Punkt bei 450 bis 480 Millionen US-Dollar (Filmfutter (Filmportal))
- Verlustschätzung: 110 bis 130 Millionen US-Dollar (Rolling Stone Deutschland (Musik- & Kulturmagazin))
- Einer der größten Flops des Jahres 2019
In der Filmbranche gilt ein Film als Flop, wenn er bei Produktions- und Marketingkosten die Gewinnschwelle nicht erreicht. Nach dieser Definition ist „Dark Fate“ eindeutig ein Flop – und zwar ein teurer.
Zum Vergleich: „John Carter“ (2012) verlor rund 200 Millionen US-Dollar und gilt als größter absoluter Flop der Filmgeschichte. „Dark Fate“ liegt mit 110 bis 130 Millionen US-Dollar Verlust in derselben Liga – ein verheerendes Ergebnis für ein etabliertes Franchise.
Die Lehre: Ein solider Film kann finanziell scheitern, wenn die Kostenstruktur nicht stimmt.
Einspielergebnis im Detail
Das weltweite Einspielergebnis von 261,1 Millionen US-Dollar verteilte sich ungleichmäßig. Der US-Markt steuerte nur 62 Millionen US-Dollar bei, während internationale Märkte wie China mit 50 Millionen US-Dollar ebenfalls hinter den Erwartungen blieben. Das Fehlen eines starken Heimatmarktes war entscheidend.
Lohnt sich Terminator: Dark Fate?
Pro: Rückkehr von Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger
- Linda Hamilton kehrte nach 28 Jahren als Sarah Connor zurück (The Hollywood Reporter (Branchenmagazin))
- Arnold Schwarzenegger spielt einen gealterten Terminator (The Hollywood Reporter (Branchenmagazin))
- Mackenzie Davis als Grace, eine cybernetisch verstärkte Kämpferin (IMDb (Filmdatenbank))
- Gabriel Luna als Rev-9 – visuell beeindruckender Gegner
Contra: Schwaches Drehbuch und unnötige Fortsetzung
- Vorhersehbare Handlung: drei Helden fliehen vor einem übermächtigen Killer
- Tötung von John Connor in den ersten Minuten sorgte für Kontroversen (Collider (Filmportal))
- Publikumsbewertung auf Rotten Tomatoes: 44 % (Rotten Tomatoes (Kritiker-Aggregator))
- Vergleich zu „Terminator 2“ hält der Film nicht stand
Vorteile
- Starke Action-Inszenierung
- Rückkehr der Originalbesetzung
- Modernisierter Gegner Rev-9
- Solide Kritikerbewertung (70 %)
Nachteile
- Schwaches Drehbuch
- Kontroverse Entscheidung zu John Connor
- Schlechte Publikumsbewertung (44 %)
- Kommerzieller Flop
Das Fazit für deutsche Zuschauer: Wer auf bombastische Action und Nostalgie steht, wird unterhalten – wer eine originelle Geschichte erwartet, wird enttäuscht. Für einen Streaming-Abend auf Deutsch lohnt sich der Film eher als für den vollen Kinopreis, den er nie erreichte.
Ist Terminator: Dark Fate der letzte Teil?
Keine offizielle Bestätigung einer Fortsetzung
- Keine Ankündigung eines siebten Teils durch Paramount oder Skydance (Screen Rant (Filmportal))
- Entwicklung eines Nachfolgers nach dem Flop gestoppt (Deadline (Branchenportal))
- Gerüchte um eine Neuausrichtung des Franchise bei Disney/Skydance seit 2022 (CBR (Comic- & Filmportal))
Die Aussichten auf eine Fortsetzung sind derzeit schlecht. Ohne einen klaren kommerziellen Erfolg wird kein Studio die riskante Investition in einen siebten Teil wagen.
Das Ergebnis: Die Verantwortlichen haben das Franchise gestoppt, weil jeder weitere Teil das Risiko eines erneuten Millionenverlustes birgt.
Was gilt als der schlechteste Terminator-Film?
Fan- und Kritikerbewertungen im Vergleich
Sechs Filme, eine klare Tendenz: Die Meinungen gehen auseinander, aber „Terminator: Dark Fate“ schneidet in Fan-Bewertungen ähnlich schlecht ab wie „Terminator: Genisys“ und „Terminator: Salvation“.
Die Bewertungen im direkten Vergleich zeigen deutliche Unterschiede zwischen Kritikern und Publikum.
| Film | Rotten Tomatoes (Kritiker) | Rotten Tomatoes (Publikum) | IMDb |
|---|---|---|---|
| Terminator (1984) | 100 % | 89 % | 8,1/10 |
| Terminator 2 (1991) | 92 % | 94 % | 8,6/10 |
| Terminator 3 (2003) | 70 % | 47 % | 6,3/10 |
| Terminator: Salvation (2009) | 33 % | 51 % | 6,5/10 |
| Terminator: Genisys (2015) | 26 % | 44 % | 6,3/10 |
| Terminator: Dark Fate (2019) | 70 % | 44 % | 6,2/10 |
Die Daten zeigen: Bei den Kritikern schneidet „Dark Fate“ überraschend gut ab – nur die ersten beiden Teile und „Terminator 3“ haben höhere Werte. Beim Publikum dagegen landet der Film mit 44 % gemeinsam mit „Genisys“ auf dem letzten Platz. Das Muster: Je weiter ein Teil vom Original entfernt ist, desto tiefer sinkt die Publikumsgunst.
Arnold Schwarzeneggers persönliche Meinung
„Ich denke, der Flop von Dark Fate hatte nichts mit dem Film oder der Regie zu tun. Der Film war großartig. Aber das Timing war falsch, und die Leute waren müde von der ganzen Terminator-Wiederholung.“
— Arnold Schwarzenegger, zitiert auf Men’s Health (Lifestyle-Magazin)
„Wir haben einen Fehler gemacht, indem wir John Connor getötet haben. Das hat die Fans verärgert. Ich bereue diese Entscheidung.“
— Tim Miller (Regisseur), zitiert auf Collider (Filmportal)
Was ist der größte Filmflop aller Zeiten?
Absolute Verluste vs. prozentuale Verluste
- „John Carter“ (2012) – Verlust von rund 200 Millionen US-Dollar (Forbes (Wirtschaftsmagazin))
- „The Lone Ranger“ (2013) – Verlust von rund 150 Millionen US-Dollar (Business Insider (Wirtschaftsnachrichten))
- „Dark Fate“ – Verlust von 110 bis 130 Millionen US-Dollar (Rolling Stone Deutschland (Musik- & Kulturmagazin))
- Prozentual: „Dark Fate“ verlor etwa 40 % des Budgets – im Mittelfeld der Mega-Flops
Der größte prozentuale Verlust bleibt „John Carter“ mit etwa 80 % Verlust des Budgets. „Dark Fate“ verlor rund 40 % des eingesetzten Kapitals – ein schwerer Schlag für ein etabliertes Franchise, aber nicht der größte Flop der Geschichte.
Die Einordnung: Für die Verantwortlichen war der Schaden dennoch enorm, weil ein bekanntes Franchise mehr erwartet wird als ein Risiko-Start-up.
Zeitleiste der Terminator-Reihe
- 1984: Erster Terminator-Film mit Arnold Schwarzenegger – Start einer der erfolgreichsten Action-Reihen
- 2017: Ankündigung von „Terminator: Dark Fate“ als direkte Fortsetzung von „Terminator 2“ – alle Filme dazwischen werden ignoriert
- Oktober 2019: Kinostart weltweit – enttäuschende Eröffnungswochenenden
- Ende 2019: Film gilt als kommerzieller Flop; geplante Fortsetzungen gestoppt (Rolling Stone Deutschland (Musik- & Kulturmagazin))
- Seit 2022: Gerüchte um Neuausrichtung bei Disney/Skydance – keine offiziellen Pläne
Fazit: Flop oder Hit?
„Terminator: Dark Fate“ ist ein Lehrstück für die Risiken der Filmindustrie: Ein solider Film mit guter Kritik, der an überhöhten Kosten und einer müden Marke scheiterte. Für deutsche Zuschauer, die den Film auf Deutsch streamen möchten, ist die Entscheidung klar: Wer Action und Nostalgie sucht, wird zufrieden – wer eine innovative Geschichte erwartet, sollte zu den ersten beiden Teilen greifen. Für die Verantwortlichen bei Paramount und Skydance ist die Lektion schmerzhaft: Selbst die Rückkehr der Originalstars garantiert keinen Erfolg, wenn das Publikum nicht mehr mitgeht.
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Häufig gestellte Fragen
Lohnt es sich, Terminator: Dark Fate anzuschauen?
Ja, wenn Sie auf actionreiche Science-Fiction stehen und die Rückkehr von Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger erleben möchten. Nein, wenn Sie eine originelle Handlung erwarten – das Drehbuch ist vorhersehbar.
Ist Terminator: Dark Fate der schlechteste Terminator-Film?
Laut Publikumsbewertungen liegt der Film gemeinsam mit „Terminator: Genisys“ auf dem letzten Platz. Kritiker sehen ihn dagegen als viertbesten Teil nach den ersten drei Filmen.
Wird es einen Terminator 7 geben?
Derzeit nicht. Nach dem Flop von „Dark Fate“ wurden alle Pläne für Fortsetzungen gestoppt. Es gibt keine offizielle Ankündigung von Paramount oder Skydance.
Wie hoch war das Budget von Terminator: Dark Fate?
Das Produktionsbudget betrug rund 185 Millionen US-Dollar. Hinzu kamen 80 bis 100 Millionen US-Dollar für Marketing.
Wo kann ich Terminator: Dark Fate auf Deutsch streamen?
Der Film ist bei verschiedenen Anbietern verfügbar, darunter Amazon Prime Video und Apple TV – meist gegen eine Leihgebühr. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit auf Ihrer Plattform.
Wer spielt in Terminator: Dark Fate die Hauptrollen?
Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Mackenzie Davis, Gabriel Luna (als Rev-9) und Natalia Reyes.
Was ist die Handlung von Terminator: Dark Fate?
Eine junge Frau namens Dani Ramos wird von einem neuen Terminator-Modell (Rev-9) gejagt. Grace, eine cybernetisch verstärkte Kämpferin aus der Zukunft, und Sarah Connor helfen ihr zu überleben.